Leserbriefe

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Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, wenn sie rassistische, diskriminierende, gewaltverherrlichende, hetzende oder pornographische Inhalte aufweisen.


Der Prozess Jesu – die unheilvollste aller Geschichten

Wer sich mit dem Christentum und seinem persönlichen Glauben beschäftigt, hat im Grunde drei grundsätzliche Optionen zu denen er/sie sich bekennen bzw. durchringen kann:

1. Es gab einen Religionsgründer Jesus, der vor rund 2000 Jahren als Gottes Sohn auf der Erde „wandelte“ und seine Botschaft mit „erlösendem Inhalt“ bis heute für uns verkündete. Alles, was seitens der Kirche darüber gelehrt wird, ist zutreffend. (weiter...)

Nochmals: Gab es einen „Jesus“?

Eines ist jedenfalls bei dieser Frage glasklar: Wenn es sich ergeben sollte, dass es einen Jesus, so wie er in den Evangelien beschrieben wurde, gar nicht gab, dann würde das gesamte klerikale Gebäude mangels eines Christus', mangels einer „Menschheitserlösung“ (was auch immer darunter zu verstehen sein soll) in sich zusammenkrachen. Christus ohne Jesus, das geht nicht; Jesus ohne Christus, das ginge schon – würde aber niemanden interessieren. (weiter...)

Das – und nichts anderes - ist der katholische Glaube

Die meisten Christen gehen ja davon aus, dass vor allem das „Neue Testament“ eine verlässliche Glaubensgrundlage und „maßgebend“, und damit als Orientierung nicht nur ausreichend, sondern sogar über alle Maßen '“wahr“ und ein vorbildliches und verbindliches Leitbild sei. Dabei gehen sie auch davon aus, dass „individuelle Glaubensfreiheiten“ nicht ausgeschlossen seien. Das mag mit evangelischer Theologie noch teilweise oder irgendwie vereinbar sein – mit katholischer definitiv nicht. (weiter...)

„Göttliche“ Bildungsziele in Deutschland

dargestellt an Auszügen aus dem Grundgesetz (Verfassung der Bundesrepublik Deutschland) und den Landesverfassungen :

Präambel des Grundgesetzes (weiter...)

Rituale, Zeremonien, Kulte – die religiöse Aufwertung

- zu Taufe, Kommunion, Konfirmation, Hochzeit und Beerdigungen -

Auch wer den Verstand des Menschen hoch schätzt, sollte nie die Gefühle der Menschen außer Acht lassen. Gerade bei einschneidenden und bedeutenden Änderungen im Leben eines Menschen ist die Sehnsucht nach einer angemessenen Umsetzung der damit verbundenen Gefühle besonders groß. Die Menschen haben in diesen Momenten das Verlangen nach Unterstützung, Einbindung und Heraushebung. (weiter...)

Vatikan und Völkerrecht

Laizisten beschäftigen sich mit der erforderlichen Entflechtungen von Staat und Kirchen. Sie richten dabei ihren Blick selbstredend auf die innerstaatlichen, das heißt für uns, deutschen Verhältnisse. Dies ist zwar in der Sache naheliegend, da nur hier direkt demokratisch legitimierte Veränderungen angestrebt bzw. vorgenommen können, es ist aber dennoch interessant, auf die weltweite Einmaligkeit und das Ausmaß dieser Beziehungen hinzuweisen. (weiter...)

Der historische Hintergrund der Evangelien

Jesus und der jüdische Freiheitskampf

Inzwischen ist es die unter Historikern überwiegende Meinung, dass die Evangelien vorrangig oder sogar ausschließlich Glaubensbezeugungen und keine historische Berichte sind. Viele Ungereimtheiten, Irrtümer und Widersprüche sind nur dadurch zu erklären, dass die Verfasser der Evangelien diese erst nach dem Jahr 70 und der endgültigen Eroberung Israels und der Zerstörung des Jerusalemer Tempels geschrieben haben, und mit den jüdischen Gebräuchen und der Situation in Jerusalem nicht vertraut waren. (weiter...)

Die drei roten Leitplanken der römisch-katholischen Kirche

Man hält die Zeiten fatalerweise für aufgeklärter als sie sind. Aufgrund des um sich greifenden religiösen Desinteresses, der gepflegten Desinformationen („Weihnachten!“) und nicht zuletzt aufgrund der behaupteten Unerweislichkeit jeglicher religiöser Überzeugungen nährt man den Glauben an eine  Versöhnungs- und Aussöhnungsbereitschaft zwischen der römisch-katholischen Kirche und Atheisten. (weiter...)

Christen gegen Juden

Zu den modernen Mythengehören die „gemeinsame abendländische Kultur“ und vor allem die „jüdisch-christliche Wertegemeinschaft“, die immer wieder von Politiker bemüht wird. Beides wird stets dann angeführt, wenn es gilt, islamische oder andere religiös motivierte Vorstellungen abzuwehren. Dazu ist folgendes anzumerken: Zum einen hat es gerade „das Abendland“ dem Islam zu verdanken, dass Wissen und kulturelle Errungenschaften aus einer vorchristlichen Zeit zumindest teilweise erhalten geblieben sind. (weiter...)

Was bleibt vom Christentum ohne Jesus?

Sicherlich werden Sie jetzt denken, was ist denn das für eine blöde Frage? Selbstverständlich gehört „Jesus“ zum Christentum und die Frage kann ja nur lauten, ob man das „über ihn im Neuen Testament Berichtete“ glaubt oder nicht - oder teilweise oder größtenteils. Ganz so ist es jedoch nicht  - mehr -, muss man jetzt hinzufügen.
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