20. 06.

Aktuelles zum Weltanschauungsrecht

Vortrag und Diskussion mit Jacqueline Neumann im Rahmen des Ketzertags in Dortmund

Das von Jacqueline Neumann wissenschaftlich begleitete Institut für Weltanschauungsrecht hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verstößen gegen die grundgesetzliche Verpflichtung des Staates zu weltanschaulich-religiöser Neutralität entgegenzuwirken. Hier geht es um Grundsätzliches, vom Kopftuchverbot über den Kreuz-Erlass bis zum Sterbehilfeverhinderungsgesetz in Karlsruhe. In ihrem Vortrag wird sie grobe Verstöße von Politik, Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung offenlegen und Möglichkeiten der Gegenwehr aufzeigen.

Zur Referentin:
Jacqueline Neumann, Dr. jur., geboren 1983, Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Leuven (Belgien) und Frankfurt am Main. Ihre Promotion zu Rechtsschutzmöglichkeiten im internationalen, europäischen und nationalen öffentlichen Recht wurde mit dem Baker & McKenzie-Preis 2013 ausgezeichnet. Von 2014 bis 2017 war sie als Rechtsanwältin tätig und unterstützte die gbs als externe Justitiarin. Seit 2017 arbeitet sie als Verwaltungsjuristin und hat die wissenschaftliche Koordinierung des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw) inne.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des KETZERTAGS DORTMUND 2019 statt, der von der Initiative "Religionsfrei im Revier" in Kooperation mit dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. und der Giordano- Bruno-Stiftung ausgerichtet wird.