03. 04.

Der Jesuswahn – Wie die Christen sich ihren Gott erschufen.

Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung - Vortrag und Diskussion mit Dr. Heinz-Werner Kubitza in Düsseldorf

Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte. Mit solchen Thesen hinterfragt Heinz-Werner Kubitza die in Europa vorherrschende Weltreligion des Christentums. Sein Buch „Der Jesuswahn“ ist dabei wohl eines der erfolgreichsten kirchenkritischen Bücher der letzten Jahre. Dies liegt sicherlich an der klaren und verständlichen Sprache, aber auch daran, dass Kubitza selbst promovierter Theologe ist, und er deshalb weiß, wo in den Kellern der Kirche die Leichen liegen.

In seinem aktuellen Buch „Der Glaubenswahn“ beschäftigt sich Kubitza mit der Frage, warum der Gott des Alten Testaments oft so grausam ist. Denn anders als die Kirchen verkünden, ist der alttestamentliche Gott ein Gott mit einem erstaunlich niedrigen ethischen Niveau, einer massiven Ausländerfeindlichkeit, unbeherrschtem Zorn und einer erschreckend ausgeprägten Rachsucht. Ein Gott, der an vielen Stellen zur Gewalt gegen andere Völker, Ungläubige, ja sogar gegen Alte, Frauen und Kinder aufruft. Der kritische Leser des Alten Testaments begegnet einem Gott, der selbst vor Völkermord nicht zurückschreckt, einem Gott mit fast schon faschistoiden Zügen. Kubitza legt in seinem Buch die dunklen und auch peinlichen Seiten des alttestamentlichen Gottes frei, von denen in den Kirchen verständlicherweise nie die Rede ist.

Dr. Heinz-Werner Kubitza hat evangelische Theologie studiert. 25 Jahre war er Inhaber des Tectum Wissenschaftsverlags in Marburg. Das dritte Buch seiner Wahn-Trilogie trägt den Titel „Der Dogmenwahn“ und beschäftigt sich mit der Fragwürdigkeit der evangelischen Theologie, wie sie an staatlichen Universitäten betrieben wird. Kubitza ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die sich für Aufklärung, Humanismus und eine säkulare Ethik einsetzt.

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