03. 04.

Der Jesuswahn – Wie die Christen sich ihren Gott erschufen.

Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung - Vortrag und Diskussion mit Dr. Heinz-Werner Kubitza in Düsseldorf

Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte. Mit solchen Thesen hinterfragt Heinz-Werner Kubitza die in Europa vorherrschende Weltreligion des Christentums. Sein Buch „Der Jesuswahn“ ist dabei wohl eines der erfolgreichsten kirchenkritischen Bücher der letzten Jahre. Dies liegt sicherlich an der klaren und verständlichen Sprache, aber auch daran, dass Kubitza selbst promovierter Theologe ist, und er deshalb weiß, wo in den Kellern der Kirche die Leichen liegen. (weiter...)

Foto: Jörg Abendroth / Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Tübingen

03. 04.

Wie fühlt sich ein fliegendes Auto an? Von der technologischen Vision zur benutzerfreundlichen Steuerung

Vortrag von Prof. Dr. Heinrich H. Bülthoff im Rahmen der Kortizes-Veranstaltungsreihe "Vom Reiz der Sinne" in Nürnberg

Wer im Urlaub einen Mietwagen fuhr, kennt es vielleicht: Das eigene Fahrzeug daheim fühlt sich dann zunächst „fremd“ an, bis sich der Körper wieder an das frühere „Fahrgefühl“ gewöhnt hat. Wir spüren unser Auto. Und was, wenn in Zukunft die Autos fliegen? Diese Vision haben Wissenschaftler rund um den Wahrnehmungsforscher Heinrich Bülthoff im EU-Projekt myCopter verfolgt. Schwerpunkt des Projekts war es, die technischen und gesellschaftlichen Bedingungen zu klären, unter denen fliegende Autos zu einem von den Menschen und der Gesellschaft akzeptierten und brauchbaren Verkehrsmittel werden könnten. (weiter...)

www.krug-metzinger.de

08. 04.

Das stille Leuchten: Die Wiedereroberung der Gegenwart

Filmpremiere mit der Regisseurin Anja Krug-Metzinger im Rahmen des 11. Lichter Filmfest Frankfurt International

Omnipräsente soziale Medien, ständige Erreichbarkeit und sich in rasendem Tempo verbreitende Informationsströme haben längst gegenläufige Trends hervorgerufen - Stichwort Entschleunigung. Meditationskurse, Slow Food und Co. erfreuen sich heute größter Beliebtheit und eine säkularisierte Bewusstseinskultur hat still und heimlich Eingang in die verschiedensten Bildungsinstitutionen gefunden. (weiter...)

Foto: Andreas Schütt

09. 04.

Die Grenzen der Toleranz - Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen

Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Schmidt-Salomon in Kehl

Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für »Allah«, die anderen für die Rettung des »christlichen Abendlandes«, letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

09. 04.

Gisela Notz: Kritik des Familismus

"Vater-Mutter-Kind" als Norm für alle? Veranstaltung mit Gisela Notz im Literarischen Salon in Hannover

Wir müssen sie alle haben – und haben wollen: die Bilderbuchfamilie. Während die Familie als Institution an Bedeutung verliert, verfestigen sich gleichzeitig familiäre Ideologien. Die konservative Kleinfamilie und die sie propagierende Politik feiern ein Comeback – und das nicht nur von rechts. Sätze wie "Blut ist dicker als Wasser" scheinen ebenso Konsens wie die Annahme, dass jeder Mensch in einer heterosexuellen Beziehung sein, heiraten und Kinder kriegen möchte und muss. (weiter...)