(Un)popular Science

Donnerstag, 24. Mai 2018 · 19:00 Uhr

(24.05.2018)

Stadtbüchere Heidelberg · Hilde-Domin-Saal · Poststraße 15 · 69115 Heidelberg

Liebe Freunde des March for Science,

am Abend des 24. Mai 2018 – von 19:00 bis 21:00 Uhr – lautet das Motto: “(Un)popular Science”.

Faktenbasierte Wissenschaft ist nicht immer populär. Geht es beispielsweise um Erkenntnisse gegen die Homöopathie, erhitzen sich schnell die Gemüter. Doch Wissensschaffende müssen sich populistischen Debatten entgegenstellen, und beispielsweise Tierversuche und embryonale Stammzell-Forschung abgewogen debattieren. Da hilft es mitunter, dass Fakten frei verfügbar sind und man einen Wissensschaffenden schlichtweg anrufen kann. Interessant wird es gleichwohl, wenn Forschung in Versen vorgetragen wird…

Der March for Science Heidelberg lädt vier diskussionsfreudige Wissensschaffende ein, zu durchaus umstrittenen Themen der Wissenschaften vorzutragen und mit dem Publikum in einen Austausch zu treten. Das ist: “(Un)popular Science”.

Durch den Abend führt Philipp Schrögel, der als Vollprofi in der Wissenschaftskommunikation auch den skurrilsten Haufen an Wissensschaffenden zu bändigen vermag.

Als Gast begrüßen wir die Ärztin und Bestseller-Autorin Natalie Grams, die von Anhängern der Homöopathie schon mal zur Jeanne d’Arc der evidenzbasierten Medizin stilisiert wird. Natalie wird aus ihrem aktuellen Buch lesen und von ihrem Kampf im Sinne der “Globukalypse” berichten.

Außerdem wird Lars Dittrich ein Plädoyer dafür halten, dass sich die Wissenschaft auch unangenehmen Debatten stellt. Der Schlafforscher wird uns wachrütteln mit Argumenten zu aktuellen Debatten in Wissenschaft und Gesellschaft.

Kerstin Göpfrich ist eine Advokatin des Freien Wissens und etabliert hierzulande gerade eine Plattform für Web-Videokonferenzen mit Forschenden für den Schulunterricht. Kerstin hat in Cambridge, in Großbritannien, promoviert und kann uns deshalb persönlich berichten, warum die Wissenschaften auf der Insel so viel populärer sind als in Deutschland.

Lorenz Adlung gilt gemeinhin als Wissenschaftsenthusiast und lotet als Wortkünstler neue Formen der Verbreitung von Forschungsergebnissen aus. Er wird uns zudem Einblicke in den Wissenschafts-Alltag am Weizmann-Institut in Israel gewähren.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist allen offen und frei.

Einlass ab 18:30 Uhr.

Um eine Spende zur Unterstützung des March for Science e.V. wird freundlich gebeten. March for Science e.V.: IBAN: DE82 8306 5408 0004 0317 33

Links