Alternativmedizin: Eine Alternative zur Medizin?

Vortrag von Dr. med. Natalie Grams · Fr. 1. Juni 2018 · 20:00 Uhr

(01.06.2018)

Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)
Sofienstraße 12 · 69115 Heidelberg

Homöopathie, Bachblüten, TCM und Osteopathie – die Angebote der Pseudomedizin sind mittlerweile fest verankert in der Gesellschaft und haben es teilweise bis an Universitäten geschafft. Mit den suggestiven Etiketten „ganzheitlich“ und „natürlich“ haben sie erreicht, dass die Bedeutung von tatsächlicher Wirksamkeit eines Verfahrens hinter einem guten Gefühl zurücktritt*. Dass dies mitunter zu einer kompletten Ablehnung der modernen Medizin führt und mit Impfgegnerschaft und Virenleugnung verbunden sein kann, ist dramatisch und manchmal lebensbedrohlich.

Skeptiker versuchen durch ihre Aufklärungsarbeit – auch im Internet – hier ein Gegengewicht zu setzen. Doch was haben sie erreicht? Ist es möglich, gefühlten Wahrheiten mit Fakten zu begegnen? Ist es möglich, die Bedeutung von Wissenschaft und Evidenz zu vermitteln? Natalie Grams zeigt in ihrem Vortrag das Dilemma der aktuellen Situation, zeigt aber auch Lösungsmöglichkeiten – für unser aller Gesundheit.

Eintritt: 8 € / 6 € ermäßigt

Kostenlose Karten- und Platzreservierung unter: info@gbs-rhein-neckar.de (Die Platzreservierung wird bis 5 Minuten vor Vortragsbeginn aufrechterhalten.)

Über die Vortragende

Dr. med. Natalie Grams ist Ärztin und ehemalige Homöopathin. In ihrem Buch "Homöopathie neu gedacht" beschreibt sie ihren Weg heraus aus der Homöopathie, bricht darin aber auch eine Lanze für mehr Empathie und Zuwendung in der normalen Medizin. Als Kommunikationsmanagerin der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und als Leiterin des Informationsnetzwerks Homöopathie setzt sie sich dafür ein, dass Patienten und Laien über die Homöopathie und andere pseudomedizinische Verfahren zunehmend richtig informiert werden. Dazu erschien im Oktober 2017 auch ihr Appell für eine vernünftige Medizin "Gesundheit! Ein Buch nicht ohne Nebenwirkungen".

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Veranstalterinformation

* dieses kann als die Grundlage des Postfaktischen angesehen werden. Man kann es auch als Realitätsverweigerung bezeichnen. Möglicherweise gehören 80 % der westlichen Menschen zu dieser Gruppe.