Ehe für Alle in Irland!

Volksentscheid zur Verfassungsänderung umgesetzt

(31.10.2015)

Im Mai 2015 gab es in der Republik Irland einen Volksentscheit für die Öffnung der Zivilehe für nicht-heterosexuelle Menschen

Mit einer Wahlbeteiligung von mehr als 65 % haben 62 % der Teilnehmer der Volksabstimmung für die nötige Verfassungsänderung gestimmt. Irland ist formal katholisch, allerdings haben die für europäische Verhältnisse restriktiven Gesetze und die erschreckenden Skandale die Position des Klerus enorm geschwächt.

Nach dem Volksentscheid hat nun das Parlament die Verfassungsänderung umgesetzt. Somit können nun in Irland Menschen beliebigen Geschlechts die Ehe mit allen und Rechten und Pflichten eingehen. Damit ist auch die 2011 eingeführte „eingetragene Partnerschaft“ mit nur eingeschränkter Rechtsbedeutung ersetzt.

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In Nordirland hingegen spukte die ultraprotestantische Democratic Unionist Party (DUP) mit einem formalen Trick im Parlament in die Suppe: